Bewerbungsschluss 31. März: Expertenberatung für den Einstieg in KI und Robotik

Kostenlose Unterstützung durch das KI-Fortschrittszentrum am Fraunhofer IPA

© peshkov

Noch bis Ende dieses Monats können sich Unternehmen jeder Größe und Branche mit Sitz in Baden-Württemberg auf geförderte Projektformate zum Thema Künstliche Intelligenz (KI) und Robotik bewerben. Die Angebote sind Teil des KI-Fortschrittszentrums »Lernende Systeme und Kognitive Robotik« der Fraunhofer-Institute IPA und IAO und richten sich auch an KI-Einsteiger.

Das hohe Potenzial von Technologien der KI und Robotik ist unbestritten. Doch viele Unternehmen und speziell der Mittelstand tun sich noch schwer, für passende Anwendungsfälle die am besten geeigneten KI-Technologien zu ermitteln. Dies belegen zahlreiche Studien, beispielsweise auch von Bitkom aus dem April letzten Jahres. Laut dieser sind der Mangel an Geld, Personal und Zeit häufige Hemmnisse für den KI-Einsatz. Um Unternehmen bestmöglich zu unterstützen, bedarf es einer individuellen Experten-Betrachtung. Genau diese bietet das KI-Fortschrittszentrum mit seinen niedrigschwelligen Angeboten. Fast 200 Unternehmen haben die Angebote bereits wahrgenommen. Eine Übersicht über die vielfältigen Ergebnisse findet sich auf der unten verlinkten Webseite.

Noch bis zum 31. März 2022 können sich Unternehmen vom Startup bis zum Konzern mit ihrer Projektskizze bewerben.

Es gibt zwei Projektformate:
AI Explorer: Dieses Format vermittelt Grundlagenwissen für alle Unternehmen, die sich zu Einsatzmöglichkeiten von KI oder Robotik informieren möchten, aber noch keine konkrete Idee haben. Fraunhofer-Mitarbeiter bieten in Workshops eine Einschätzung dazu, wo KI und Robotik im Unternehmen stehen und in welcher Reihenfolge am besten vorzugehen wäre, um die Technologien in die Praxis zu bringen. Die Experten helfen, die aktuelle Situation einzuschätzen und die Potenziale für Prozessverbesserungen oder Produkt- und Serviceinnovationen durch KI- und Robotik-Anwendungen aufzuzeigen.
Quick Checks: Mit diesem Projektformat können Unternehmen die Umsetzbarkeit
einer individuellen KI- oder Roboteranwendung, also eine bereits vorhandene Idee,
überprüfen. Nachdem das Unternehmen seinen konkreten Anwendungsfall vorgestellt hat, untersuchen die Fraunhofer-Mitarbeiter, inwieweit das Vorhaben durchführbar ist. Ergebnis ist eine Machbarkeitsaussage in Form eines kurzen Proof of Principle.

Die aktuelle Bewerbungsfrist adressiert Unternehmen, die bisher noch nicht mit dem KI-Fortschrittszentrum zusammengearbeitet haben. Die Projektformate sind für Firmen mit Sitz oder Standort in Baden-Württemberg kostenfrei. Möglich wird dies, weil das KI-Fortschrittszentrum umfangreiche Fördermittel vom baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus erhält.

Weiterführende Informationen und Bewerbungsunterlagen auf der Website des KI-Fortschrittszentrums